Beglaubigte Übersetzungen

Ganz gleich, ob Gutachten, Verträge, Zeugnisse, Pässe oder Zulassungsscheine – fremdsprachige Dokumente werden oftmals nur von Behörden (oder anderen amtlichen Stellen) akzeptiert, sofern sie durch einen allgemein beeideten und gerichtlich zertifizierten Übersetzer übersetzt wurden.

Sie haben Dokumente, die Sie in einer bestimmten Sprache beglaubigt vorlegen müssen?

Wir arbeiten mit allgemein beeideten Übersetzern, die das gerne übernehmen!

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Wann ist eine beglaubigte Übersetzung rechtswirksam?

Eine beglaubigte Übersetzung wird erst durch ein Siegel und eine Beglaubigungsformel rechtswirksam. Hiermit bestätigt der beeidete Übersetzer die Übereinstimmung der Übersetzung mit dem Originaldokument und bürgt dafür.

Beglaubigte Übersetzungen –Voraussetzungen für Übersetzer

Bevor der Dolmetscher bzw. Übersetzer sich allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Dolmetscher (Übersetzer) nennen darf, muss er sein Übersetzer- und Dolmetschstudium erfolgreich abgeschlossen haben und über eine zweijährige einschlägige Berufserfahrung im Bereich Übersetzen und Dolmetschen verfügen. Bewerber ohne Studienabschluss müssen eine 5-jährige Berufstätigkeit als Übersetzer in diesem Bereich nachweisen können. Anschließend müssen sich die Bewerber einer strengen Prüfung durch die Justizverwaltung unterziehen. Außerdem übersetzen allgemein beeidete und gerichtlich zertifizierte Übersetzer nach abgeschlossener Ausbildung in beide Richtungen ihrer Sprachkombination (z. B.: Deutsch-Englisch und Englisch-Deutsch).

Ein Gerichtsdolmetscher muss nicht nur ausgezeichnete Sprachkenntnisse besitzen, sondern auch sein breites Fachwissen wie z. B. in Recht (österreichisches und europäisches Rechts- und Gerichtswesen), Medizin oder Technik fundiert anwenden können.

Beglaubigte Übersetzungen in anderen Ländern

Ein Dokument, welches in Österreich beglaubigt übersetzt wurde, ist nicht automatisch in anderen Ländern gültig. Sollten Sie das gewünschte Dokument im Ausland (Drittland) vorlegen müssen, ist meist noch eine zusätzliche Überbeglaubigung bzw. Apostille notwendig. Eine Überbeglaubigung bestätigt die Echtheit einer Beglaubigung. Diese erhält man im Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres, eine Apostille hingegen bestätigt die Echtheit der Unterschrift des Unterzeichners und die des Siegels der Urkunde selbst.

Abhängig davon, für welche Behörde Sie eine beglaubigte Übersetzung benötigen, ist es vorteilhaft zu wissen, ob diese am Original angeheftet werden muss oder ob eine Kopie des Dokumentes, an dem die beglaubigte Übersetzung befestigt wird, ausreichend ist.

Beispiele für beglaubigte Übersetzungen

  • Firmenbuchauszüge
  • Jahres- und Geschäftsberichte
  • Urkunden (Geburts-, Heirats-, Sterbeurkunden)
  • Zeugnisse
  • Gerichtsurteile
  • Verträge
  • Notariatsakte